❌ Bist du Straight Edge?

Was ist das nun wieder für ein neuer Begriff? Und natürlich wieder ein englischer Ausdruck.

Die direkte Übersetzung bedeutet – gerade Kante.

Die Bewegung verdankt ihren Namen dem Lied Straight Edge der Band Minor Threat in dem der Sänger Ian MacKaye über sein drogenfreies Leben singt.

Die Textzeilen „Don’t smoke / Don’t drink / Don’t f*ck“ von Minor Threat gelten noch heute als Grundpfeiler der Straight-Edge-Ideologie.

Die Grundideologie beinhaltet drei feste Bestandteile:

Verzicht auf Alkohol

Verzicht auf Rauschmittel, jedweder Art (Drogen, Zigaretten…)

Verzicht auf Sex bzw. auf intimen Kontakt mit wechselnden Partnern.

Diese Punkte unterschieden sich in den 80er Jahren deutlich von der ehemaligen Punk- und der Hardcore-Punk-Szene, aber auch von den übrigen Jugendkulturen.

Im Wesentlichen geprägt wurde das Verständnis von Straight Edge durch Musiker der Hardcore-Punk-Szene in den frühen 1980er Jahren, als Punks begannen, Drogenkonsum abzulehnen. Infolge verzichteten einige Straight Edger auf den Kaffee Konsum bzw. den Verzicht von Koffein und erweiterten es um Vegetarismus und Veganismus.

X ist das Symbol der Bewegung. Dieses wurde in Bars den Minderjährigen auf den Handrücken gemacht, um kennzuzeichnen und sicherzustellen, dass ihnen kein Alkohol ausgestellt wird. Dies wurde dann von der Straight-Edge-Szene übernommen. Sie drücken damit ihren freiwilligen Verzicht auf Rauschmittel aus. – angelehnt an Wikipedia

Kurz gesagt – kein Alkohol, keine Drogen, kein Sex mit dauernd wechselnden Partnern

Erweiterbar mit auf Verzicht auf Fleisch und als Veganer, auch auf Verzicht von Tierprodukten (z.b. Eier, Milch) und/oder auch auf z.b. Leder. Wer möchte, verzichtet auch auf Kaffee.

Gut, so gesehen – bin ich auch der Straight Edge „Szene“ zugehörig – zumindest nach den ursprünglichen ersten drei Grundpfeiler. Nicht Zeit meines Lebens^^ – aber nun doch schon seit einigen Jährchen.

Kein Kaffee ist bei mir ziemlich…hmm..Moment mal … seit keine Kaffeehäuser mehr offen haben, trinke ich ja nur mehr zuhause meinen Kaffee – und der besteht entweder aus Soja oder aus Schokoladenmilch aus Sojamilch oder Haselnussmilch. Okeeh – so gesehen… ja, cool – Vegan bzw. vegetarisch lebe ich nicht. Arbeite daran – Milch ist aber schon lange kein Thema mehr. Pflanzenmilch ja, Kuhmilch: Nein!

Was ich leider absolut liebe ist – Käse – und jeden Käse gibt es leider nicht in alternativer Form. Arbeite aber auch daran. Fleisch kaufe ich schon lange nicht mehr – Soja ist auch ok. Obwohl mir persönlich Tofu mehr zusagt, oder auch die Jackfrucht – ein wunderbarer Fleischersatz.

Kennst oder kanntest du diesen Begriff vor diesem Beitrag? Mir ist er auch erst seit kurzem bekannt. Aber anscheinend lebe ich ohnehin so, wusste nur nicht, dass es einen Begriff dafür gibt 🙂

❌Deine Straight Edgerin 💖

Ayurveda

Da ich eben das Ende einer Dokumentation über Ayurveda auf Arte gesehen hatte, und mich dieses Thema fasziniert, dachte ich mir, ich teile diesen Film nun einfach. Gleich darauf hatte ich ihn mir natürlich auch selbst in ganzer Länge angesehen.

Das Hotel, wo die Aufnahmen gemacht wurden, steht in Sri Lanka und während des Aufenthaltes wird streng nach den drei Dosha Typen behandelt und ernährt. Man bekommt viele Massagen, Kräuterbäder, Stirnenaufgüsse, meditiert, isst gesund, und das Ganze in einer traumhaften Umgebung, wo man gar nicht anders kann, als sich zu entspannen. Was will man mehr. Aber seht selbst:

Das Wissen vom Leben – Film

 

Die drei Dosha Typen:

VATA. Wird jener Typ Mensch genannt und charakterisiert, der schlank gebaut ist, wenig wiegt, flexibel und ständig in Bewegung ist. Es handelt sich um einen schnellen Denker, der auch wieder schnell vergisst und meist ängstlich reagiert. Vata-Typen neigen Ayurveda zufolge zu Verdauungsstörungen und Untergewicht und sollen daher – unbedingt regelmäßig – gekochte und nährende Kost bevorzugen und warme Getränke zu sich nehmen. Auch die Mahlzeiten sollten warm sein und etwas Fett enthalten. Die empfohlenen Geschmacksrichtungen sind salzig, sauer und süß, da sie Vata entgegenwirken.

PITTA. Ein Pitta-Typ ist von durchschnittlicher Figur, agil und entscheidungsfreudig, führt gerne,
verliert schnell die Fassung und reagiert oft cholerisch. Er hat laut Ayurveda ein starkes Verdauungsfeuer und neigt deshalb zu Heißhunger. Er kann kalte und warme Speisen zu sich nehmen, muss aber darauf achten, nicht zu viel auf einmal zu essen und Frittiertes und Gebratenes zu meiden. Die Geschmacksrichtungen, die Pitta reduzieren, sind bitter, süß und herb.

KAPHA.
 Die Kapha-Person ist korpulent und verfügt über einen ruhigen Charakter, bleibt bei Stress-Situationen ausgeglichen, neigt nicht zur Hektik, vielmehr zu Müßiggang. Geduld, Seelenstärke und Sanftmut zeichnen sie aus. Kapha-Typen neigen zu langsamer Verdauung und haben einen niedrigen Umsatz, weshalb sie bei unzureichender Bewegung leichter übergewichtig werden. Warme Speisen und Getränke, wenig Fleisch, viel Gemüse mit bitterem und herbem Geschmack und Scharfes wirken diesen Tendenzen entgegen.

Hat jeder Mensch gleich viel von allen Elementen?

Nein, es gibt Typen, je nach Menge der Elemente und wie sie zusammenspielen. Diese Typen nennt man im Ayurveda Doshas. Sie regeln alle Vorgänge der Erhaltung und Zerstörung im Körper. Sie prägen das Temperament und die Konstitution des Einzelnen. Sie heißen Vata (Luft und Äther), Pitta (Wasser und Feuer) und Kapha (Erde und Wasser). Jeder Mensch hat alle Doshas in sich, aber je nach Konstitution und Temperament von dem einen mehr oder weniger. Das ergibt den individuellen Dosha-Typ. Dosha heißt eigentlich »Fehler« (»das, was verdirbt«). Das kommt daher, dass die Bioenergien die Fähigkeit haben, die »Dhatus (Körpergewebe) zu verderben« und damit den Körper krank zu machen. Das heißt, ein Ungleichgewicht oder Störungen der Doshas bilden letztlich die Ursache von Krankheiten.

Funktionieren die Doshas für sich alleine?

Nein, immer im Zusammenspiel. Schauen wir uns die Natur an: Der Regen bringt der Erde Feuchtigkeit (Kapha). Die Sonne bringt mit ihrer Wärme (Pitta) alle Früchte zum Reifen. Der Wind (Vata) ist für die Befruchtung der Pflanzen verantwortlich. Wenn die Doshas also harmonisch zusammenarbeiten, tragen sie zum Leben bei. Wenn sie nicht harmonisch sind, gibt es Überflutungen (Kapha), Hitzeperioden (Pitta) oder Stürme (Vata). Das Gleiche gilt auch für unseren Körper.

Wie erkenne ich, welcher Ayurveda Typ ich bin?

Das hängt von der Konstitution ab. Sie setzt sich aus den drei Doshas zusammen, prägt Charakter und Persönlichkeit, das äußere Erscheinungsbild und die Neigung zu Krankheiten. Insgesamt gibt es hier zehn Möglichkeiten, wie die Doshas zusammenhängen können. Es gibt die reinen Typen, die von nur einem Dosha dominiert werden. Es gibt die Mischtypen mit zwei dominanten Doshas. Und ganz wenige sind Drei-Dosha-Typen, bei denen alle drei Elemente gleichmäßig dominieren.

Gibt es gute und schlechte Konstitutionstypen?

Nein, das gibt es nicht. Es gibt ein individuelles Gleichgewicht, das sich auch ständig verändert. Gleichgewicht der Doshas bedeutet Gesundheit, Ungleichgewicht die Tendenz zur Krankheit. Ayurveda unterscheidet auch zwischen der Grundkonstitution bei der Geburt (Prakriti) und dem Vikriti, dem Jetzt-Zustand.

Auszug stammt von diesem Link: Sonnhof Resort Ayurveda Leben

Durch den Film wurde mir wieder bewusst, wie wenig man sich doch auf das hier und jetzt besinnt. Zum Arzt, wenn es Wehwechen gibt, Tabletten genommen, alles wieder gut. Ein Weilchen, dann stärkere oder andere Schmerzen, andere Medikamente und so weiter. Doch wie im Film auch angesprochen, man sollte immer nach der Ursache suchen und auch auf seine Psyche mehr achten, be-achten und nicht immer nur funktionieren, bis nichts mehr geht.

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Wenn ihr schon Erfahrungen damit gesammelt habt, ob in Kurform oder es bereits in eurem Alltag eingebaut habt, würde ich mich sehr in den Kommentaren darüber freuen.

Ich wünsche euch einen entspannten und relaxten Tag!

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