Tokio~Japan Reisebericht 3.Woche*Robot Restaurant*Dachpark

14. Tag

Sollte heute ein entspannter, ruhiger Tag werden, ohne besondere Highlights..einfach einige Infos sammeln…sollte

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Am Morgen stöberten wir etwas im Internet und wollten über Expedia Eintrittskarten für die Roboter Show ordern – Wollten, doch leider war Zahlung einzig und alleine mit Kreditkarte möglich. Dann eben nicht. Gingen dann direkt auf die Seite des Robot Restaurants  und orderten dort zwei Plätze mit Extra Vor-Show für morgen. Damit wir dann auch wirklich hinfinden, und wir lieber auf Nummer Sicher gehen, starteten wir also heute Vormittag nach Shinjuku – ins Viertel Kabukicho (in diesem Viertel bitte einfach etwas aufmerksamer sein, da Gaijins (Ausländer, abwertend) hier auch mal gerne übers Ohr gehauen werden – zudem wird es nicht gerne gesehen, wenn man abends fotografiert – tagsüber ist es ok. Yakuza haben dieses Viertel, abends ein Rotlichtmilieu, fest in ihrer Hand.

Fanden das Roboter Restaurant auch auf Anhieb und wurden von einem Mitarbeiter angesprochen, der Gäste ins Lokal bringen soll. Obwohl wir für den nächsten Tag gebucht hatten, war es möglich noch am selben Tag sich die Show anzusehen. Und extra Bonus – nur heute gibt es eine Vergünstigung von 3000 Yen. Pro Person. Und auch nur für die ersten 30 Gäste. Wir waren dabei 🙂 Wir zahlten also statt 17.000 Yen nur 11.000 Yen.

Doch bis um 16 Uhr waren es noch 4 Stunden. Was tun? Wir gingen in ein Kino und sahen uns einen Film an. Hatten das Glück einen Film in Englisch zu ergattern, mit japanischen Untertiteln. Midsommar. Öhm, ja – nichts, absolut nichts für schwache Nerven. Kein neuer Film, hier in diesem Kino aber anscheinend schon. Doch hätte ich vorher gewusst, was auf mich zukommt, wäre Frozen 2 auch ok gewesen…uff.

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Ok, Film geschafft, noch einige Runden um einige Straßen und Blöcke und dann hinein ins Robot Restaurant.

Was soll ich dazu sagen? Leute! Wenn ihr die Möglichkeit habt, seht euch diese Show an. Un-be-dingt auch die Vor-Show! Die Mädls sind der absolute Wahnsinn!!! Singen, tanzen, Live Band, Akrobatik und mehr in den glitzerndsten und schillerndsten Farben und Kostümen – 30 Zentimeter vor uns. Die haben es mehr als drauf. Es war so mega faszinierend, dass wir nicht ein Foto gemacht hatten…

Danach gings etliche Stufen tiefer zur eigentlichen Show. Witzig, schrill, kreativ – Wahnsinn! So etwas sieht man nicht alle Tage und lässt sich schwerlich von einer anderen Show toppen! Riesenroboter, Drachen, Menschen in Fantasykostümen in und auf Riesenroboter, Megamaschinen, gewaltigen Schnecken, und und und… es ist schwer zu beschreiben, da es nichts gibt, was dem auch nur im Ansatz ähnelt. Diese Show dauert 90 Minuten und wird von 3 Pausen unterbrochen, in denen man zum Trinken, zu Essen und Merchandising kaufen kann.

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Oh, ach ja – nach der ersten Pause gab es eine kleine Lotterie und Tisch Nummer 79 gewann. Mein Platz! Aaaaahh.. was passiert nun?- Oh, ein extra Riesenbecher Popcorn wird mir überreicht 😀 Wow! Arigato!

Es gibt übrigens einen Dresscode..das ist er:

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🙂

Ein Highlight folgt dem anderen. Kämpfe zwischen Roboter und Fantasygestalten, eine Lasershow und zum Schluss ein großes Finale. Beide Shows zusammen dauerten also insgesamt 3 Stunden.

Bitte, wenn ihr mal in Tokio seid, und die Möglichkeit habt, lasst euch diese Chance nicht entgehen.

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Ich dachte mir vorehr nämlich noch, was solls, sooo unbedingt muss ich das nun auch nicht sehen, und günstig ist ja nun auch etwas anderes – und danach – hätte es mir sehr, sehr leid getan, wenn ich diese Mega Ereignis versäumt hätte.

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Soviel zum ersten „ruhigen“ Tag der 3. Woche.

15. Tag

Müde. Heute mal nicht zum 7 Eleven frühstücken, sondern mit einem Ei-Sandwich, Baumkuchen und heißem Tee zu einem nahe gelegenem Park. Leider nieselte es heute etwas, doch dafür gab es im Park auch nicht so viele Besucher. Und natürlich wurde auch hier gerade ein Teil renoviert 🙂 Das besondere an diesem Park, mit Teich, – er wurde auf dem Dach eines Gebäudekomplexes angelegt 😀 ❤

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Japan ~ Konnichiwa Tokio!

Ein fröhliches Konnichiwa aus Japan! Also ein Hallo – und genauer gesagt direkt aus Tokio. Ich hatte das unsagbare Glück und die Gelegenheit nun für knapp einen Monat nach Japan reisen zu dürfen. Und was soll ich sagen? Ich bin von dieser Stadt, diesem Land, einfach begeistert. Die Mentalität finde ich faszinierend.

Alles läuft so ruhig und gesittet ab. Geordnet und rücksichtsvoll. Da gibt es kein Vordrängeln oder ein lautes Telefonieren in einem Geschäft, auf der Strasse oder gar in einer U-Bahn oder an einer Haltestelle. Tokio ist extrem ruhig. Und das für eine 38 Millionen Einwohner Stadt.

Ein Reisebericht:

Abflug 11:50 in Wien. Sturm Sabine machte mir ein wenig Kopfzerbrechen, da er sich an diesem Tag genau zu diesem Zeitpunkt in diesem Bereich angekündigt hatte. In großen Teilen Deutschlands hatte er in den vergangenen Tagen bereits gewütet und war auch noch immer dabei, seinem Namen als Sturm alle Ehre zu machen. Doch wir starteten ziemlich pünktlich.

Die japanische Fluglinie (ANA) beeindruckte mich schon etwas. Mehr Beinfreiheit als bei allen anderen Linien (und nein, ich flog nicht erste Klasse, doch auch diese Klasse unterschied sich deutlich von anderen ersten Klassen anderer Fluggesellschaften). Doch selbst dieser größerer Raum pro Sitz konnte bei einem 11-12 Stundenflug (je nachdem, ob man nach Japan oder zurück flog) zur Herausforderung werden. Auf meinem Sitz fand ich Hausschuhe, Kopfhörer und eine Decke vor. (Kopfkissen sowieso). Gleich danach ging eine, extrem freundliche, Stewardess durch, und bot weitere Annehmlichkeiten an (Ohrstöpsel, Schlafmasken, Mundschutz usw.).

Der Flug verlief ruhig und nach dem ganzen Essensangebot dachte ich, dass ich, wenn ich ausstieg, mit Sicherheit um 5 Kilo zugenommen hätte. Drei definitiv 😉

Das Flugzeug landete in Haneda. Und auch hier verlief alles problemlos und sehr rasch. Ursprünglich hatte ich vor, dass ich nur mit Handgepäck verreise. Doch ich entschied mich dann doch, eine zusätzliche Reisetasche als Aufgabegepäck mitzunehmen. Vielleicht ginge es in den Sommermonaten, aber im Februar/März war es mir dann doch zu unsicher und auf Pullis und warme Kleidung wollte ich nicht unbedingt verzichten. Was dann auch eine gute Entscheidung war, wie sich herausstellte, auch wenn bereits am dritten Tag ein Wetter, wie im Sommer vorherrschte. War es morgens noch etwas kühl und regnerisch, so wandelte sich das Wetter zu Mittag in ein warmes, strahlendes und sonniges. Mit wolkenlosem, strahlend blauen Himmel.

  1. Tag: Der Flieger landete Dienstag, um 6 Uhr morgens, japanischer Zeit. (Zu diesem Zeitpunkt war es in Österreich noch Montag, Zeitunterschied 8 Stunden). Am Flughafen waren alle äußerst hilfsbereit und extrem freundlich. Eine Eigenschaft, die sich über den ganzen Aufenthalt zog. Eine gute Idee ist es, sich einen Karte zu besorgen, welche man sich aufladen kann, damit man im japanischen Bus- und Bahnnetz unterwegs sein kann, ohne sich bei jeder einzelnen Fahrt jedes Mal ein Ticket lösen muss. Die Karte, genannt Suica/Pasmo, kostet 3000 Yen. Davon kostet die Karte an sich 500 und der Rest von 2500 gibt es als Guthaben auf die Karte. Das Guthaben an sich kann man sich im übrigen an vielen Automaten in der Stadt immer wieder neu aufladen. Natürlich gehen hier auch kleinere und größere Beträge.

Ich muss zugeben, das Verstehen des U-Bahnnetzes dauerte etwas – war für mich persönlich nun schon eine Herausforderung. Aber schließlich war auch das geschafft. Vor allem auch mit Hilfe der vielen Bahnbediensteten und Helferlein, welche man an beinahe jeder Haltestelle fand und welche gerne mit Rat und Tat halfen. Da reichte es oft schon, wenn man augenscheinlich ratlos und suchend in die Gegend blickte. Sofort kam Hilfe herbei geeilt. Bei einem Mal berieten sich drei dieser Helferlein, was denn nun die beste Fahrtstrecke wäre und wo und in welchen Zug man nun einsteigen müsse und an welcher Station man umsteigt.

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Natürlich durften hier die allerersten japanischen Süßigkeiten nicht fehlen.

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Unterkunft in einem Ryokan. Nähere Infos, sowie Adresse unserer Unterkunft bei Tag 5 🙂

2. Tag

Tag in Akihabara

Der ganze Tag wurde in diesem weltberühmten Viertel verbracht, wo es ein Geschäft nach dem anderen gab, mit dem Hauptthema Anime, Games und Elektronik (dieses Viertel ist auch unter Electric Town bekannt). An diesem Tag wurden nur ein klein wenig mehr als 2 Häuser geschafft – Davon hatte das zweite Haus 10 Stockwerke und in jedem einzelnen gab es etliche Geschäfte mit Figuren, Poster, Stofftieren, Buttons und und und. Ein Paradies für jeden Otaku (sehr, sehr enthusiastischer Fan). Es gab auch etliche Spielsalons, Spielhallen – also nun solche, wo man Spiele spielen konnte. Da durften einige Fahrten mit Mario Kart natürlich auch nicht fehlen 🙂

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Gegen Abend noch einen Besuch in einem Katzencafe. Ich hatte im Vorfeld bereits von solchen Cafes gehört und wollte dies natürlich nicht auslassen. Gegen eine Gebühr konnte man eine bestimmte Zeit (in diesem Fall eine halbe Stunde) mit Katzen verbringen.

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Man unterschrieb die Regeln (Hände vorher desinfizieren, keine Katzen hochheben, keine schlafenden Katzen aufwecken usw) und durfte dann mit einem Ausweis zwei Stockwerke höher zu den Katzen, (in der ersten Etage gab es Kaninchen und Igel), wo man auch ein Getränk bekam. Streicheln durfte man sie natürlich. Hier entdeckte ich 3 Katzen, davon wollten 2 ihre Ruhe haben und die dritte erbarmte sich dann und spielte mit. 🙂 Kurze Zeit später war es dann auch schon wieder an der Zeit zu gehen. Es kamen auch schon die nächsten Katzenbesucher herein. Und alle konnten ohnehin nicht mit nur einer Katze spielen 😉

 

Im Bereich der Anmeldung konnte man Katzen und Hunde auch kaufen. Diese wurden alle in Glaskästen gehalten. Bei den Welpen war es oben offen, die Katzen waren in geschlossenen Behältern, welche alle nun nicht wirklich groß waren. Mit gemischten Gefühlen verließen wir das Katzencafe, welches wir uns ein klein wenig anders vorgestellt hatten. Von daher war ich mir nun auch nicht sicher, ob ich das Bild mit den Preisen oben einstellen soll – entschied mich dann aber doch dafür. Falls jemand hinschauen möchte, kann er sich selbst ein Bild davon machen.

Heimfahrt mit der U-Bahn – ich war fix und foxi. War ja auch doch schon ein Weilchen her, dass ich von 7 Uhr morgens bis 21 Uhr nur auf den Beinen war und davon die meiste Zeit gestanden hatte. Wieder in meinem Zimmer schlief in an diesem Abend ohne Probleme ein.

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3. Tag

Spaziergang rund um unsere Unterkunft. Zuerst im Regen, danach bei strahlendem Sonnenschein wieder nach Hause. Dabei neues Einkaufszentrum und meinen ersten 100 Yen Shop entdeckt <3. Er ist ähnlich den 80 Cent Shops, nur dass man hier wirklich alles bekam. Handtücher, Gartendeko, Geschirr, Bastelsachen, alles für die Küche, den Haushalt, für Haustiere, Schreibbedarf, Handtaschen uvm. Und jedes einzelne Teil kostet hier 100 Yen bzw. mit Steuer 110 Yen (je nach Kurs nicht einmal einen Euro). Man könnte sich einen Haushalt ohne weiteres alleine in so einem Geschäft einrichten. Im selben Stockwerk gab es alles für das Kind. Also nun nicht Kindermode und ähnliches, das gabs einen Stock tiefer in etlichen Läden, sondern direkt ein Kinderland. Mit einem Riesenareal, wo man als Kind Spaß haben konnte. Beispiel extra großer Bereich, welcher mit Bällen gefüllt war. Hätte mir als Kind definitiv auch gut gefallen… 😀

Beim Heimgehen zu Mittag am Fluss entlang spaziert, wo es einfach nur traumhaft war. Man hörte hier beinahe nicht einmal den Verkehr, obwohl es ein Abschnitt, zwischen zwei Hauptverkehrsbrücken war. Die Sonne am Bankerl genossen, und kurzes Picknick gemacht. Ich muss bald weiter, die Sonne brennt und meine Füße schmerzen noch vom Vortag. Ab nach Hause – es hilft alles nichts, ich brauch diesen Nachmittag mal eine Pause…zzzz…

..Zwischendurch beschäftige ich mich immer wieder mit der japanischen Sprache- in Wort und Schrift. Zum Einstieg habe ich mir dieses Büchlein besorgt:

Japanisch lernen

Vielleicht etwas seltsam zu benutzen, aber es hat was. Auch wenn ich mir manchmal andere Eselsbrücken als Merkhilfe gewünscht hätte, so ist es doch machbar; ansonsten erstellt man sich eben eigene Gedankenunterstützungen. Ob ich die Aussprache des R/L/D jeweils absolut korrekt beherrschen werde, ist mehr als fraglich. Aber Übung macht ja den Meister…und ich habe ja auch eben erst begonnen. Manche Phrasen und Sätze sollte man aber schon können, wenn man in Japan unterwegs ist. Etwas, was ich ohnehin in jedem Land, wo ich bisher war, mir aneignete. Alleine schon als Respekt des Landes und der Kultur gegenüber. Und Respekt wird gerade in Japan mehr als groß geschrieben. Ich liebe dieses Land ❤

4. Tag

Fahrt nach Shibuya

Zuerst mit der Hibiya Line und dann erste Fahrt mit dem JR. Am Infoschalter nachgefragt, ob auch dieser Zug mit der Pasmo Card möglich ist – ist möglich. Anscheinend wirklich alles, außer mit dem Shinkansen Zug. Mit der Karte kann man also Zugfahren, einkaufen und Getränke, Essen, T Shirts aus Automaten ziehen. Praktischer gehts wohl kaum mehr. Zudem finde ich das System bei einer Zugfahrt genial. Wenn man den Bahnhof betritt bzw. den Bereich, wo es zu den einzelnen Zügen geht, checkt man mit der Karte sozusagen ein, dann fährt man, wohin man auch immer möchte, und beim Verlassen der Station, hält man seine Karte, welche ohne weiteres in der Geldbörse verbleiben kann, zum Scanner und zack- wurde die Strecke, welche nun gefahren wurde, abgezogen. Fertig!! Man muss vorher weder wissen, wie viele Stationen man fährt, noch über wie viele Zonen oder wie oft man umsteigen muss – am Ziel wird es innert Sekundenbruchteilen abgezogen. Wieso gibt es das nur in Japan? Einziges Manko – diese Karte, welche alle Japaner nutzen, muss nach 10 Jahren erneuert werden 😉

Was ist in Shibuya? Die bekannteste Kreuzung der Welt. Während einer Grünphase wechseln bis zu 2500 Menschen gleichzeitig die Strassenseite. 🙂 Und alles wunderbar geordnet. Es heißt, dass man von einem bekannten Kaffeehaus (Star…) vom ersten Stock einen schönen Blick auf diese Kreuzung hat. Stimmt, hat man. Dies erkannte man auch an den kaffeetrinkenden Fotografierer und Videoaufnehmer, welche sich an der Glasfront des besagten Kaffeehauses sammelten (natürlich nur jene, welche sich zuvor einen Kaffee bestellt hatten, andere dürften offiziell nicht aufnehmen). Gegenüber direkt an der Bahnhofstation kann man sich allerdings ebenfalls in den ersten Stock begeben ;-). Gratis 😀

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Zudem besuchte ich auch die Orte, welche in einem bekannten Game vorkamen – wo man z.B. im Spiel in einem Blumenladen jobbte und dieses Geschäft nun in der Realität fand. (Persona 5!) Weitere Geschäfte und Läden entdeckt und in einem typischen, kleinen, japanischen Lokal gegessen.

 

Extra toll fand ich an diesem Tag, dass uns ein Japaner auf der Strasse ansprach, als er sah, dass wir einen Mini Stadtplan in der Hand hielten, ob er uns helfen kann. Wo findet man sonst solche freundliche und hilfsbereite Menschen, welche auf einen zukommen und extra fragen, ob sie behilflich sein können. Ich wusste ja mittlerweile, dass die Menschen hier sehr, sehr freundlich sind, doch dass sich wildfremde Menschen um einen kümmern und sich extra bemühen, dass man ja an sein Ziel kommt, da kann ich einfach nur fassungslos staunend gerade noch ein WOW herausbringen. WOW!

5. Tag

Zu Fuß nach Asakusa zum Schrein und anschließend weiter zu Fuß durch den Sumida Park

zum Sky Tree Tower (634 Meter hoch), wo wir auch das Aquarium besuchten.

Eintritt 2050 Yen

Abends allerdings mit der Bahn zurück, zuerst mit der Ginza Linie von der Asakusa Station bis Ueno (eine der wichtigsten Umsteigestationen in Tokio), danach weiter mit der Hibiya Line bis Minami-Senju, da eine Strecke pro Tag mit 12 Kilometer (zu Fuß) meines Erachtens genug sind.

Zwischen dem Sumida Park und dem Sky Tree Tower entdeckten wir noch eine Brauerei mit der goldenen Flamme, wobei das goldene Gebäude ein Bierglas darstellen soll.

Unsere Unterkunft befindet sich in Arakawa. Man ist in wenigen Minuten bei der Station und rasch bei einigen Sehenswürdigkeiten.

Es gibt verschiedene Unterkunftsarten – Hostels, Privat, Hotel – oder auch Ryokans. In einem solchen wohnte ich. Allerdings gibt es auch hier Unterschiede. An sich ist es eine traditionelle Unterkunft, wobei die ganz traditionellen oft keine westlichen Gäste aufnehmen. Eine Spur weniger Tradition und auch Nicht-Japaner dürfen übernachten und wird mit Essen und Tee bewirtet, oft ist auch ein Onsen dabei. Meine Unterkunft war eine Art Zwischenlösung zwischen einem Hotel und Tradition. Was bedeutete, dass zum Beispiel keine Verpflegung mit dabei war, dafür gab es aber ein Futon Bett. Das Zimmer war klein, aber ausreichend. Kleiderkästen gibt es hier keine, Kleiderbügel an den Wandhaken erfüllen denselben Zweck. TV und Internet frei und im Zimmer, ebenso die Klimaanlage zum Heizen und zum Kühlen. Die Schuhe werden am Eingang des Hauses ausgezogen und gegen Hausschuhe getauscht. Es gibt im Parterre Washlets (Japanische Toiletten mit Bidet Funktion), Duschen, ein Badezimmer, sowie einen Aufenthaltsraum (Ruhe um 22 Uhr) und eine kleine Küche, wo man alles gratis mitbenutzen kann. Auch Kaffee und Tee. Im Vorraum gibt es einen Getränkeautomaten, wie man ihn an jeder Ecke in Tokio findet und wo man entweder bar oder mit der Pasmo Card zahlen kann. (ein Getränk, heiß oder kalt kostet zum Beispiel 100 Yen). Außerdem kann man die Wäsche gegen geringes Entgelt selbst waschen, Waschpulver inbegriffen, und auch trocknen lassen.

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Im ersten Stock gibt es ebenfalls Washlets, sowie eine Waschgelegenheit mit Fön.

Senju Tamuraya Expedia 

Senju Tamuraya Booking com

6. Tag – Sonntag

Es nieselt. Was steht heute auf dem Plan? Nichts. Also deshalb, weil wir bisher nie etwas fix geplant hatten, sondern nach Lust und Laune etwas unternahmen. Erstmal frühstücken, dann ab zur Station und auf nach Akihabara. Jupp, dort waren wir zwar schon mal, aber erst einmal 😀 und ein Maid Cafe Besuch durfte auf keinen Fall fehlen. Gesagt getan! Eine Maid war auf der Strasse schnell gefunden. mit ihr mit in den Lift, im 3. Stock ausgestiegen, wo gerade noch 2 Plätze frei waren und wir von allen Maids lautstark, lächelnd und winkend begrüßt wurden. Danach wurde die Bestellung von der Maid aufgenommen, die uns auf der Straße aufgelesen hatte ;-). und die für uns nun auf die Knie ging, damit sie uns auf Augenhöhe begegnete. Ein Dessert war genug, ok, da war nun auch ein Getränk mit dabei, und ein kleines Geschenk und ein Foto mit der Maid. Gut. Nun wurde uns noch erklärt. wie man das Essen begrüßt, indem man ein Herz formt, ihr nachspricht und das Herz ans Essen schickt ❤

Während wir auf den Eisbecher warteten, gab es immer wieder Einlagen. Entweder eine kleine Lotterie, oder eine der Maids ging zu einem Tisch, wo die Anwesenden unter ihrem Gesang etwas Bestimmtes wiederholen sollten. Auch eine etwas längere Tanzeinlage auf der kleinen Bühne durften wir miterleben. Die Maids servierten alle in einem einheitlichen Kostüm. Und natürlich war auch das Essen extra süß garniert – Kawai!

Man zahlte hier für eine Stunde, Bestellung kostete extra, auch die Lotterie war extra zu bezahlen – insgesamt kostete es 7000 Yen, für 2 Personen und das war dieses Erlebnis definitiv wert. Es gab allerdings auch eine günstigere Variante, – die 500 Yen für den Besuch an sich, war aber immer zu bezahlen. Man konnte also locker unter 2000 Yen pro Person bleiben, was umgerechnet, je nach Kurs, circa 15-18 Euro wären. Zudem bekam ich zum kleinen Geschenk, Schlüsselanhänger noch ein Päckchen grünen Tee. Foto des Gastes mit einer Maid nach Wahl. Würde ich sofort wieder machen. Und es gibt ja einige Maid Cafes. Auch gibt es welche, die zudem noch in speziellere Themen unterteilt sind. Also Maid und z.B. Prinzessin.

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Kawaii! ❤

Unser Maid Cafe hieß Maidreamin ❤

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Am Heimweg bekam ich noch einen Link ❤ ❤ ❤

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Protagonist aus dem Spiel Zelda ❤ Hier meine beiden Süßen. Meine Prinzessin ist natürlich mit in Japan 🙂

7. Tag

Montag. Da heute Nacht anscheinend ein neuer Gast eingezogen ist, welcher mich mitten in der Nacht aufgeweckt hatte und auch am Morgen mit einem Telefonat (wo ich seine Freundin am Telefon hörte 😮 – durch zwei Zimmertüren hindurch), war ich nicht ganz ausgeschlafen. Egal, spontanes Ziel war heute der Ueno Park. Zu Fuß. Kein Problem, die paar Kilometer 😉

Wunderschöner und seeehr großer und weitläufiger Park. Mit einigen Museen und dem Ueno Zoo. Leider hatte dies heute alles geschlossen. Eventuell kann ein Blick online bei sehr spontanen Entscheidungen hilfreich sein – besonders wenn es um Öffnungszeiten geht. Also- Montags ist hier beinahe alles geschlossen, außer es ist ein Feiertag, dann Dienstags geschlossen.

Umwanderung eines kleinen Teiches, ebenfalls noch im Ueno Park (Shinobazu See befindet sich im Süd-Westen des Parks, wo man sich auch Tretboote ausleihen kann). Kurzbesuche zweier Schreine, Antritt des Nachhausewegs. Zuvor noch in ein Lokal eingekehrt, etwas gegessen, wobei man das Gericht an einem Automaten auswählt und auch gleich direkt am Automaten bezahlt. Danach kommt sofort eine Kellnerin, führt uns zu einem Tisch, wo bereits gekühltes Wasser für uns bereit steht. Das Essen folgt in wenigen Minuten. Sehr freundlich, gutes Essen. Weiter gehts – in einer Seitengasse eine tolle Einkaufsstrasse entdeckt, welche anscheinend nur den Einheimischen vorbehalten war. Touristenfrei und spezielle Läden- so liebe ich es 🙂

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Noch einen kleinen Umweg gemacht und am Ufer des Flusses den Abend ausklingen lassen.

 

 

 

 

 

 

Eine Busfahrt, die ist lustig…Piran

Tagesausflug nach Piran

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Kurzvideo am Ende des Beitrags

Ich bin schon etwas aufgeregt, hundemüde und habe Angst, dass ich verschlafe. Ist ja doch schon ein Weilchen her, dass ich mitten in der Nacht aufstehen musste. Genauer gesagt um 3:15 Uhr. In der Vornacht hatte ich nicht viel geschlafen und nun kam diese. Ein wenig eingeschlummert…Peng! Bumm!..Was? Oh, ein Feuerwerk! Hatte ich solange geschlafen, dass schon Sylvester war? Nein. Irgendjemand feierte irgendetwas lautstark. Okeeh. Auf ein Neues. Schlummerte nach einiger Zeit wieder etwas ein..Miau! Mauuuuu…

Bienchen! Also wirklich. Ich habe absolut keine Ahnung was mit dieser Katze los ist. Ok, sie hat sich nun wirklich sehr zum Positiven verändert, kann man leider nun nur so sagen, seit meine andere Katze Gamy nun verstorben ist. Aber, – jedes Mal um Mitternacht, meist auf die Minute genau, beginnt sie zu jammern und zu mauzen. Und dabei ist es egal, wann ich ins Bett gehe, ob um 20 Uhr oder um 23:45 Uhr um Mitternacht macht sie sich sehr vehement bemerkbar. Und das endet nicht, bevor ich aufstehe, um ein paar Worte mit ihr zu wechseln. Gut! Ruhe! Wieder hingelegt.

Zweifel machen sich breit. Soll ich wirklich fahren? Einstieg zum Reisebus ist in Graz am Hauptbahnhof. Da ich schon lange nicht mehr in Graz war, wusste ich nun nicht, wie die Verhältnisse dort sind. Am Hauptbahnhof. In der Früh um 5 Uhr. An einem Sonntag. Oder soll ich es nicht doch lieber bleiben lassen? Was ist, wenn im Bus schon jemand auf meinem Platz sitzt? Soll ich es bleiben lassen und achselzuckend und chillig weitergehen und mir einen anderen suchen, oder soll ich darauf bestehen? Solche interessanten Gedankengänge traten auf. Cool wäre es natürlich, wenn ich gar keinen Sitznachbar hätte, oder einen sehr netten oder falls es ein Doppeldeckerbus wäre, ich oben in der ersten Reihe sitzen könne, ohne Nachbar ..;-) Träumen darf man ja.  Ok, es wurde immer später, ich schlief ein und stellte vorher sicherheitshalber zwei Wecker.

Ich fuhr nach Graz und da ich selbst am Sonntag in Graz fürs Parken zahlen musste^^, parkte ich in einer Strasse davor. Befürchtete ja, dass ich in einer unübersichtlichen, dunklen, kleinen Seitengasse mein Auto abstellen musste und dass irgendwer dort bereits dann auf mich wartet…und ich infolge nie wieder eine Reise antreten kann…

Aber, dem war dann nicht so. Hell erleuchtete, breite Hauptstrasse, passt.

Ich ging zum Busbahnhof. Andere Menschen trudelten nach und nach ein. Ich blickte auf meine Reisebestätigung. Mir wurde beim Reisebüro mitgeteilt, dass ich in der zweiten Reihe sitze. Gut. Der Bus kam. Ein sehr netter Busfahrer, höflich, freundlich erklärte mir, dass ich auf der oberen Etage auf der Beifahrerseite sitzen würde. In der ersten Reihe, am Fenster 😀 und Sitznachbarn hatte ich auch keinen. ❤

Perfekter geht es nicht mehr! 😀

Abfahrt: 5 Uhr

Es gab 3 Zustiegsorte, Graz war der zweite und wir fuhren noch nach Gralla, um weitere Gäste abzuholen.

Auf dem Weg dorthin gab es einige Gesprächsfetzen.

Achtung! Folgende Kommentare enthalten Werbung (unbeabsichtigte – und ich bekomme auch kein Geld dafür 😉 )

Gesprochen wurde im Dialekt. Sollte es jemand nicht ganz verstehen, bin ich gerne bereit, es bei Bedarf im Anschluss zu aktualisieren und auf Hochdeutsch zu übersetzen (und ich habe mich zeitweise ziemlich zurückgehalten im Schreibstil, so dass man es zumindest noch im Ansatz verstehen kann) . 🙂

Kurze Info eines Fahrgastes aus der unteren Ebene in die obere Ebene rufend:

„Unten sind noch 4 Plätze frei (4 Gäste waren nicht gekommen).“

Gemurmel in den Reihen hinter mir.

Ein älteres Pärchen welches sich bereits zweimal umgesetzt hatte.

„Naa, jetzt sitz i schon.“

„Oder solln wir runter gehen?“

„Naa, jetzt sitz i schon.“

„Oder?“

„Naa, oder manst?

„Naa, i sitz a schon.“

„Oder, wüst du?“

“ I was net.“

„Naa.“

„Oder?“

*

„Ein Obi, schau.“ aus der zweiten Reihe hinter mir, als wir an dem besagten Geschäft vorbei fuhren. Dritte Reihe: „Obi“. Vierte Reihe, Fahrerseite: “ A Obi, den gibts bei uns auch.“ – “ Bei uns auch“. Wie ein Echo verbreitete es sich mehr oder weniger leise, andachtsmäßig und ehrfurchtsvoll geflüstert  mitgeteilt.

„Schau, a Deichmann.“

„Den gibts bei uns auch“

„Is des net des Sportgschäft?“

„I glaub ja.“

„Deichmann.“

„Schau, da Deichmann.“

*

Sie + Er. Ein älteres Ehepaar, das anscheinen auch schon lange zusammen ist.

„Da Klaus hat mi gfragt, warum i den Computer net gstartet hab, i bin owa gfahrn, und am nächsten Tag hochgfahrn, is nix gangen, dann is der von der Technik kommen und hat den Reparaturdienst gstartet, dann is wieder gangen.“

Zielstrebig setzt der Busfahrer seinen Weg fort.

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Wir passierten die Landesgrenze.

Nach einigen Minuten:

„A Baustelle“

„Was di wohl wieder bauen?“

*

„Schau, wie zivilisiert es da ausschaut.“ –

Blick auf eine Siedlung mit Einfamilienhäusern, 10 Minuten nach der Grenze.

*

„Schau, der kommt aus Leoben, wo der wui hinfoart?“

Auto mit Firmenaufdruck und LE KFZ Kennzeichen fährt vorbei.

„Ob der oarbeiten foart?“

„I was net.“

„Glaub i net.“

*

Kurzer Zwischenstopp und Rastpause in Trojane von 40 Minuten. Anscheinend gibt es hier sehr gute Krapfen. Ich bestelle mir im Restaurant einen Kaffee. Jemand gibt neben mir ein Handy ab, welches bei der Toilette gefunden wurde. Meinen Kaffee genieße ich draußen am sonnigen Bänkchen. Er ist wirklich sehr gut.

Ein junges Paar, ebenfalls Mitreisende, beginnt neben mir zu diskutieren. Es wird immer lauter und ein Streit droht die restliche Weiterreise zu stören.

„Aber ich hab es eingepackt.“ meint die junge Dame schon sehr aufgebracht.

„“Bist da sicher? Du vergisst eh sunst a immer ois.“ spricht ihre männliche Begleitung.

„Naa, i was des.“ schon sichtlich erregter.

„Jetzt schau hoit no amoi.“

„Was glaubst, mach i grad scho die ganze Zeit.“ Der Begriff schreien ist nun nicht mehr weit entfernt.

„Ruaf mi aun.“ Sie beinahe schon einem Herzinfarkt nahe.

„Hob i jo scho.“

„Du host mi scho angrufen?“

„Jo.“

Panisch durchstöbert sie zum x-ten Mal ihre Tasche.

„Entschuldigung,“ mische ich mich ein, beide hielten inne und blickte mich an, „falls ihr zufällig ein Handy sucht, im Lokal wurde eben eines abgegeben.“

Darauf wollte sie gleich zur nächsten offenen Türe hinein. Dies war die Herrentoilette.

„Da vorne,“ half ich, „ist der Eingang.“

„Oh..“ Beide drehten sich um und liefen zum Eingang um kurz darauf im Restaurant zu verschwinden. Ich sah sie während des ganzen Aufenthaltes noch einmal beim letzten Einstieg vor Abfahrt.

Man hilft ja gerne.

Weiterfahrt um 8:40 Uhr.

„Da war i scho amal, da hab i kan Krapfen gessen. Damals hats no ka Autobahn gebn, also hab i heut a kan Krapfen gessn.“

*

„Baustelle heißt das.“

Kommentar auf ein Verkehrsschild mit dem Baustellenzeichen.

*

PKW mit schweizer Kennzeichen überholt den Bus.

„Schweizer san a flott und viele unterwegs, is scho der zweite, den i heite siach.“

Zeit: Drei Stunden nach der Abfahrt.

Ankunft in Piran:

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Tag zur freien Verfügung (bei was anderem wäre ich ohnehin nicht mitgefahren)

Es ist herrlich! Als Kind war ich einige Male mit meiner Familie da. Ich suche nach Erinnerungen, wo es auf einmal Klick macht und ich Orte nun hier wieder erkenne.

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