💧🐟Hafenstadt Triest⛵🌊

Kurze Momentaufnahmen der Hafenstadt Triest.

Von Zeit zu Zeit brauche ich eine Ortsveränderung, Zeit für mich, Zeit zum Nachdenken. Gerne am Meer.

Diesmal wurde es Triest – ja, ich weiß, es ist eine Hafenstadt, dennoch hoffte ich in dieser Stadt einen Rückzugsort für mich zu finden, um meine Gedanken zu ordnen. Gerne mit Zugang zum Meer, also nicht unbedingt einen Sandstrand, aber vielleicht eine Stelle, wo man direkt mit dem Meer die Verbindung spüren kann. War leider in Triest nicht möglich. Es gibt einige Strände außerhalb von Triest, wo man mit dem Bus hinfahren hätte können. Doch das wollte ich nicht. So ein Zugangsort wäre circa 2 Kilometer von Triest lt. Google Maps und den Infos zu Triest gewesen. Ich ging hin, geschlossen. Also wieder zurück.

Ich gönnte mir einen Cappuccino – hier der Blick von meinem Sitzplatz aus, auf der Rückseite des Cafehauses. Der Kaffee war sehr gut, zuckern musste ich ihn allerdings nicht mehr extra.

Ursprünglich hatte ich auch vor einen Abstecher zum Schloss Miramare zu machen, doch ich überlegte es mir anders. Für alle, die mit dem Bus hinfahren wollen- Linie 6 Und Linie 51 fahren. Bitte sich diesbezüglich selbst informieren, wo ihr einsteigen wollt, da der Busbahnhof aktuell außer Betrieb ist.

Achtung: Im Bus gibt es keine Fahrscheine. Man bekommt die Bustickets nur in Trafiken und bestimmten Lokalen. Die Kontrolleure sind sehr streng und die Strafen hoch. Es lohnt sich also definitiv sich zuvor auf die Suche nach einem Geschäft zu machen, wo Fahrscheine verkauft werden. Am besten holt man sich gleich ein Tagesticket, denn auch für die Rückfahrt muss man sich ansonsten ja auch darum bemühen, einen Schein zu bekommen. Und möchte man dann woanders hinfahren wieder dasselbe. Bei einem Tagesticket entwertet man bei der ersten Fahrt im Bus und kann dann den ganzen Tag damit fahren. Ein Einzelticket gilt pro Strecke ohne! umsteigen!

Während der Fahrt lernte ich einen sehr netten älteren Herrn kennen, der in Triest einen Verwandtenbesuch machte und welcher mir einiges über Triest erzählte. Danke für die angenehme und niveauvolle Unterhaltung.

Da ich in Triest also keinen Ort der Ruhe für mich entdecken konnte, riskierte ich eine Fahrt mit dem Schiff in den Ort Muggia (genausowenig wie man zu Mallorca – Mallorca sagt, sondern es Majorka ausspricht, in bestimmten Regionen Maschorka, aber bitte nie, nicht, niemals, never, nie – Mallorka, genausowenig sagt man zu Muggia Muggia – sondern Mudscha).

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Hier bekommt man das Ticket allerdings an Bord. Hier wählt man zwischen One Way oder Hin und Retour. Bezahlt wird, wenn alle an Bord bereits ihr Plätzchen gefunden haben. Skipper bzw. Personal sehr freundlich. Überfahrt dauert circa 25 Minuten. An- und Abfahrtszeiten sind an der Mole groß aufgeschlagen.

Muggia

Verträumtes Fischerdörfchen, wo man allerdings hier auf einer Seite des Städtchens direkt über Stufen oder Felsen ins Meer gehen kann, etwas was die Italiener auch gerne nutzen. Dort konnte ich zumindest etwas Ruhe finden und mich ein klein wenig sammeln.

Bei meiner Rückkehr nach Triest spielte gerade eine Blasmusikkapelle. Nein, habe ich nun nicht fotografiert 😉 Interessant fand ich die Menschen, wo es etliche gab, welche direkt hinliefen!! um es zu sehen – zu hören war es ja weithin. Fand ich faszinierend. Hatte ich so in Österreich noch nirgends so extrem gesehen.

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Die Piazza dell’Unità d’Italia (Platz der Einheit Italiens) ist der Hauptplatz der norditalienischen Stadt Triest. Da er der größte Platz der Stadt ist, nennt man ihn auch Piazza Grande. Hier im Bild eine Abendaufnahme, wo er wirklich einen wundervollen Eindruck hinterlässt.

Meine Fahrtbegleitung erzählte mir, dass sehr viele Menschen nach Triest fahren, um dort einzukaufen. Und ja, als es kurz vor der Heimreise war und die Menschlein langsam eintrudelten, kamen viele mit etlichen Tüten vollbepackt zum Treffpunkt. Eine Dame erzählte, dass es hier so extra günstig ist..z.B. eine Strumpfhose um 2,- günstiger, eine Unterhose um 3,- billiger. Ja, Wahnsinn. Ist das nicht toll? Ok, der Preis für die Fahrt wird jetzt anscheinend irgendwo ausgeklammert, plus Mittagessen, Snacks, Eis, Kaffee – aber ok, jeder wie er möchte.

Gut, ich habe Triest nun gesehen und gut. Das nächste Mal fahre ich wieder in eine andere Stadt, ein anderes Land, mal sehen, innige Freunde werden wir aber sicherlich nicht werden.

Zumindest hatte ich dann doch noch etwas gefunden, wo ich ein klein wenig in mich gehen konnte und einige meiner Gedanken aufschreiben konnte, so war es von dieser Seite her auch nicht ganz umsonst. Doch meine drei Bücher, welche ich auch zum Grund meiner psychischen und spirituellen Weiterentwicklung mitschleppte (hier wörtlich zu nehmen, mit jedem Schritt wurde mein Rucksack schwerer und schwerer…),  welche mich etwas inspirieren sollten, konnte ich nicht wirklich nutzen. Diesbezüglich bin ich das nächste Mal klüger..so hoffe ich 😉

Jedoch sollte man dennoch einmal dort gewesen sein. Immerhin gehörte Triest von 1382 bis 1918 zu Österreich/Ungarn. Ich finde es etwas schade, dass wir nun keinen Meeranbindung mehr haben, doch man kann sich ja immer noch einen Ausflug gönnen, um sich die Stadt und ihre Anwohner, die Triestiner, anzusehen. Ich hatte sehr viele Unikate sehen dürfen. Oder um einzukaufen, oder um sich das Schloss Miramare anzusehen, oder um mit dem Schiff zu fahren, sich die Stadt, die einmal zu Österreich gehörte anzusehen oder um einfach mal etwas Meeresluft zu schnuppern.

Guten Morgen – Buongiorno

Danke – grazie

Bitte – prego oder per favor (letzteres, wenn man etwas möchte)

Bitte einen Kaffee – per favore un caffè

Wieviel kostest das? – Quanto costa

Hallo, Servus – Ciao

 

 

 

Piran – Slowenien August 2019

Ja, ich war schon wieder einige Tage in Piran ❤

Zuerst jahrzehntelang nicht, dann gleich zweimal hintereinander. Vielleicht kann ich euch ja ans Meer entführen und verführen – ich kann nichts dafür, es hat mich einfach erwischt. Ich finde Piran einfach toll – das Meer sowieso, aber es hat dort etwas Besonderes, wie ich finde.

Diesmal waren wir zu dritt. Wir hatten ein Apartment gemietet. Ein Doppelbett und ein Schlafsofa, auf zwei Ebenen. Gefiel mir schon mal sehr gut. Auch wenn das Restaurant, welche von den selben Besitzern, wie die Apartments betrieben wird, gleich vor unserer Wohnung war, war davon absolut nichts zu bemerken. Der kleine, sehr gemütliche Gastgarten war direkt an der Wand zu meinem Schlafsofa, doch ich hatte davon wirklich nichts bemerkt. Keine Gespräche der Gäste, Besteckklappern oder Anstoßen von Gläsern. Das einzige, was ich jedoch schon hörte, waren die Bewohner über unserem Apartment. Sehr lautes telefonieren und man hörte leider jeden Schritt. Doch da wir meist sehr spät heimkamen, war das auch noch ok. Bis auf meinen ersten Abend, als ich mit heftigsten Kopfschmerzen daheim bleiben musste. Und ja, in der Früh weckte mich der Müllwagen einige Male auf, da die Wohnung direkt neben der Strasse lag. Jedoch muss man auch dazu sagen, dass in der Stadt sehr auf Sauberkeit geachtet wird. Zumindest in den Touristenbereichen.

Unsere Unterkunft hieß Pri Mari und die Besitzer sind extrem freundlich. Mit Tomasz, dem Chef, kann man sich in mehreren Sprachen unterhalten 🙂 Wunderbar.

Wenn auch von außen sehr unscheinbar und beinahe zu übersehen (es befindet sich am Anfang von Piran), so das Apartment doch alles was es braucht. Küche, Klima, Fernseher (gerne mit italienischen Sendern 🙂 ), genügend heißes Wasser, auch bei drei Personen. Sauber, alles vorhanden. Gepflegte Wohnung. Mit Meerblick. Verlässt man dieses Apartment und geht über die Strasse, so ist man schon am Meer.

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Erster Blick, wenn man in Piran ankommt.

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Hafen in Piran – das Zweite was man sieht, wenn man der Hauptstraße folgt.

Zum Essen besuchten wir verschiedene Lokalitäten – sehr zufrieden war ich im Pri Mari. Rascher, aufmerksamer Service, das Essen kam sehr rasch und war sehr gut. Bedienung schnell und freundlich. Chefin außerordentlich freundlich. Reservierung empfohlen.

Ein weiteres Highlight war das Mario am Tartini Platz. Als wir vor dem Lokal, also beim Gastgarten die große Menükarte, ohne Preise, studierten, kam sofort der Kellner, begrüßte uns freundlich und drückte uns die gedruckte Speisekarte mit den Preisen in die Hand und verschwand wieder unauffällig. So wünsche ich mir das. Aufmerksames Personal, freundlich, kompetent, schnell, mitdenkend.

Wir wurden beim Essen auch nicht enttäuscht. Sehr gutes Essen, rasche Bedienung, freundlich. Das nächste Mal definitiv wieder 🙂

 

Ansonsten ließen wir es uns auch zwischendurch immer gutgehen – jaa, mein Cocktail war immer alkoholfrei – dieser hier im Bild hieß Piran. Gerne aber auch Virgin Mojito – Preise unterscheiden sich nicht maßgeblich von jenen mit Alkohol.

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Aussicht von unserem Liegeplatz am ersten Badetag.

Und nein, es gibt hier keinen Sandstrand. Entweder Kies oder man steigt über betonierte Stufen ins Meer. Badeschuhe sind sehr von Vorteil 🙂

Das Wasser war unglaublich klar und sauber. Kleine, durchsichtige Quallen schwammen uns entgegen, welche, gegenüber der roten Feuerqualle (Medusa), aber harmlos waren. Wir sahen Fische ganz nah am Ufer und auch Krabben (also ja, bitte Badeschuhe nicht vergessen).

 

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Eine Busfahrt, die ist lustig…Piran

Tagesausflug nach Piran

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Kurzvideo am Ende des Beitrags

Ich bin schon etwas aufgeregt, hundemüde und habe Angst, dass ich verschlafe. Ist ja doch schon ein Weilchen her, dass ich mitten in der Nacht aufstehen musste. Genauer gesagt um 3:15 Uhr. In der Vornacht hatte ich nicht viel geschlafen und nun kam diese. Ein wenig eingeschlummert…Peng! Bumm!..Was? Oh, ein Feuerwerk! Hatte ich solange geschlafen, dass schon Sylvester war? Nein. Irgendjemand feierte irgendetwas lautstark. Okeeh. Auf ein Neues. Schlummerte nach einiger Zeit wieder etwas ein..Miau! Mauuuuu…

Bienchen! Also wirklich. Ich habe absolut keine Ahnung was mit dieser Katze los ist. Ok, sie hat sich nun wirklich sehr zum Positiven verändert, kann man leider nun nur so sagen, seit meine andere Katze Gamy nun verstorben ist. Aber, – jedes Mal um Mitternacht, meist auf die Minute genau, beginnt sie zu jammern und zu mauzen. Und dabei ist es egal, wann ich ins Bett gehe, ob um 20 Uhr oder um 23:45 Uhr um Mitternacht macht sie sich sehr vehement bemerkbar. Und das endet nicht, bevor ich aufstehe, um ein paar Worte mit ihr zu wechseln. Gut! Ruhe! Wieder hingelegt.

Zweifel machen sich breit. Soll ich wirklich fahren? Einstieg zum Reisebus ist in Graz am Hauptbahnhof. Da ich schon lange nicht mehr in Graz war, wusste ich nun nicht, wie die Verhältnisse dort sind. Am Hauptbahnhof. In der Früh um 5 Uhr. An einem Sonntag. Oder soll ich es nicht doch lieber bleiben lassen? Was ist, wenn im Bus schon jemand auf meinem Platz sitzt? Soll ich es bleiben lassen und achselzuckend und chillig weitergehen und mir einen anderen suchen, oder soll ich darauf bestehen? Solche interessanten Gedankengänge traten auf. Cool wäre es natürlich, wenn ich gar keinen Sitznachbar hätte, oder einen sehr netten oder falls es ein Doppeldeckerbus wäre, ich oben in der ersten Reihe sitzen könne, ohne Nachbar ..;-) Träumen darf man ja.  Ok, es wurde immer später, ich schlief ein und stellte vorher sicherheitshalber zwei Wecker.

Ich fuhr nach Graz und da ich selbst am Sonntag in Graz fürs Parken zahlen musste^^, parkte ich in einer Strasse davor. Befürchtete ja, dass ich in einer unübersichtlichen, dunklen, kleinen Seitengasse mein Auto abstellen musste und dass irgendwer dort bereits dann auf mich wartet…und ich infolge nie wieder eine Reise antreten kann…

Aber, dem war dann nicht so. Hell erleuchtete, breite Hauptstrasse, passt.

Ich ging zum Busbahnhof. Andere Menschen trudelten nach und nach ein. Ich blickte auf meine Reisebestätigung. Mir wurde beim Reisebüro mitgeteilt, dass ich in der zweiten Reihe sitze. Gut. Der Bus kam. Ein sehr netter Busfahrer, höflich, freundlich erklärte mir, dass ich auf der oberen Etage auf der Beifahrerseite sitzen würde. In der ersten Reihe, am Fenster 😀 und Sitznachbarn hatte ich auch keinen. ❤

Perfekter geht es nicht mehr! 😀

Abfahrt: 5 Uhr

Es gab 3 Zustiegsorte, Graz war der zweite und wir fuhren noch nach Gralla, um weitere Gäste abzuholen.

Auf dem Weg dorthin gab es einige Gesprächsfetzen.

Achtung! Folgende Kommentare enthalten Werbung (unbeabsichtigte – und ich bekomme auch kein Geld dafür 😉 )

Gesprochen wurde im Dialekt. Sollte es jemand nicht ganz verstehen, bin ich gerne bereit, es bei Bedarf im Anschluss zu aktualisieren und auf Hochdeutsch zu übersetzen (und ich habe mich zeitweise ziemlich zurückgehalten im Schreibstil, so dass man es zumindest noch im Ansatz verstehen kann) . 🙂

Kurze Info eines Fahrgastes aus der unteren Ebene in die obere Ebene rufend:

„Unten sind noch 4 Plätze frei (4 Gäste waren nicht gekommen).“

Gemurmel in den Reihen hinter mir.

Ein älteres Pärchen welches sich bereits zweimal umgesetzt hatte.

„Naa, jetzt sitz i schon.“

„Oder solln wir runter gehen?“

„Naa, jetzt sitz i schon.“

„Oder?“

„Naa, oder manst?

„Naa, i sitz a schon.“

„Oder, wüst du?“

“ I was net.“

„Naa.“

„Oder?“

*

„Ein Obi, schau.“ aus der zweiten Reihe hinter mir, als wir an dem besagten Geschäft vorbei fuhren. Dritte Reihe: „Obi“. Vierte Reihe, Fahrerseite: “ A Obi, den gibts bei uns auch.“ – “ Bei uns auch“. Wie ein Echo verbreitete es sich mehr oder weniger leise, andachtsmäßig und ehrfurchtsvoll geflüstert  mitgeteilt.

„Schau, a Deichmann.“

„Den gibts bei uns auch“

„Is des net des Sportgschäft?“

„I glaub ja.“

„Deichmann.“

„Schau, da Deichmann.“

*

Sie + Er. Ein älteres Ehepaar, das anscheinen auch schon lange zusammen ist.

„Da Klaus hat mi gfragt, warum i den Computer net gstartet hab, i bin owa gfahrn, und am nächsten Tag hochgfahrn, is nix gangen, dann is der von der Technik kommen und hat den Reparaturdienst gstartet, dann is wieder gangen.“

Zielstrebig setzt der Busfahrer seinen Weg fort.

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Wir passierten die Landesgrenze.

Nach einigen Minuten:

„A Baustelle“

„Was di wohl wieder bauen?“

*

„Schau, wie zivilisiert es da ausschaut.“ –

Blick auf eine Siedlung mit Einfamilienhäusern, 10 Minuten nach der Grenze.

*

„Schau, der kommt aus Leoben, wo der wui hinfoart?“

Auto mit Firmenaufdruck und LE KFZ Kennzeichen fährt vorbei.

„Ob der oarbeiten foart?“

„I was net.“

„Glaub i net.“

*

Kurzer Zwischenstopp und Rastpause in Trojane von 40 Minuten. Anscheinend gibt es hier sehr gute Krapfen. Ich bestelle mir im Restaurant einen Kaffee. Jemand gibt neben mir ein Handy ab, welches bei der Toilette gefunden wurde. Meinen Kaffee genieße ich draußen am sonnigen Bänkchen. Er ist wirklich sehr gut.

Ein junges Paar, ebenfalls Mitreisende, beginnt neben mir zu diskutieren. Es wird immer lauter und ein Streit droht die restliche Weiterreise zu stören.

„Aber ich hab es eingepackt.“ meint die junge Dame schon sehr aufgebracht.

„“Bist da sicher? Du vergisst eh sunst a immer ois.“ spricht ihre männliche Begleitung.

„Naa, i was des.“ schon sichtlich erregter.

„Jetzt schau hoit no amoi.“

„Was glaubst, mach i grad scho die ganze Zeit.“ Der Begriff schreien ist nun nicht mehr weit entfernt.

„Ruaf mi aun.“ Sie beinahe schon einem Herzinfarkt nahe.

„Hob i jo scho.“

„Du host mi scho angrufen?“

„Jo.“

Panisch durchstöbert sie zum x-ten Mal ihre Tasche.

„Entschuldigung,“ mische ich mich ein, beide hielten inne und blickte mich an, „falls ihr zufällig ein Handy sucht, im Lokal wurde eben eines abgegeben.“

Darauf wollte sie gleich zur nächsten offenen Türe hinein. Dies war die Herrentoilette.

„Da vorne,“ half ich, „ist der Eingang.“

„Oh..“ Beide drehten sich um und liefen zum Eingang um kurz darauf im Restaurant zu verschwinden. Ich sah sie während des ganzen Aufenthaltes noch einmal beim letzten Einstieg vor Abfahrt.

Man hilft ja gerne.

Weiterfahrt um 8:40 Uhr.

„Da war i scho amal, da hab i kan Krapfen gessen. Damals hats no ka Autobahn gebn, also hab i heut a kan Krapfen gessn.“

*

„Baustelle heißt das.“

Kommentar auf ein Verkehrsschild mit dem Baustellenzeichen.

*

PKW mit schweizer Kennzeichen überholt den Bus.

„Schweizer san a flott und viele unterwegs, is scho der zweite, den i heite siach.“

Zeit: Drei Stunden nach der Abfahrt.

Ankunft in Piran:

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Tag zur freien Verfügung (bei was anderem wäre ich ohnehin nicht mitgefahren)

Es ist herrlich! Als Kind war ich einige Male mit meiner Familie da. Ich suche nach Erinnerungen, wo es auf einmal Klick macht und ich Orte nun hier wieder erkenne.

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