Glücklich werden oder unglücklich bleiben?

Welches Kästchen würdest du in diesem Moment ankreuzen? Wenn es unglücklich ist, warum ist das so?

Heute wollte ich eigentlich direkt einen Beitrag schreiben, zum Thema – Glücklich werden, doch die folgenden Zeilen brannten mir auf der Seele. Natürlich ist es auch zum Thema gehörend, jedoch mit einer kleinen zusätzlichen Anregung. 

Wenige von uns können voller Überzeugung sagen, dass sie glücklich sind. Auch wenn es nicht die Extreme ist, dass man in einer spektakulären oder extremen Ausnahmesituation steckt, so ist es doch so, dass es oft in einem Bereich zwickt und zwackt. Wir kennen alle jemanden (oder sind selbst in einer solchen Lage), wo man sich denkt, warum ändert er/sie es nicht?

Menschen, denen es im Beruf nicht gut geht und sie jeden Tag widerwillig und oft auch schon mit körperlichen Beschwerden zur Arbeit gehen? Menschen, die sich in der Partnerschaft nichts mehr zu sagen haben. Und bleiben. Warum? Meist aus Bequemlichkeit, Unsicherheit, vermeintlichen Sicherheitsbedürfnis. Aus Angst vor Neuem, Angst vor Veränderung. Und das ist auch nachvollziehbar. Menschen sind nun einmal Gewohnheitstiere. Doch ist man unzufrieden, wird man unglücklich und es schlägt auf Dauer auf die Psyche. So sehr, dass man Depressionen bekommen kann, körperliche Krankheiten. Nicht selten sucht man seine Zuflucht auch in Süchten. Alkohol der tröstet, Medikamente, die beruhigen, Einkaufen, das entspannt, Internet, welches ablenkt. Egal was, Hauptsache nicht an das eigene Leben denken.

Viele möchten auch zuerst einen anderen Job haben, einen anderen Partner, bevor sie sich vom jetzigen trennen. Eine Möglichkeit, vielleicht aber nicht immer machbar. Wobei beim Job sicher leichter umsetzbar, als in der Beziehung. Zudem würde ich es dem Partner gegenüber nicht wirklich als fair empfinden.

Es muss auch nicht immer etwas Konkretes sein. Oft hat man einfach das Gefühl, dass etwas fehlt. Der berühmte Satz – soll das wirklich alles gewesen sein in meinem Leben? – kommt nicht von ungefähr.

7 Punkte zur Selbstdisziplin

Warum schaffe ich es einfach nicht, mein Vorhaben umzusetzen?

Wie oft denkt man sich, – das gibt’s doch nicht. Ich möchte doch XY machen, warum lenken mich der Fernseher, die Freundin, der Kühlschrank, der Haushalt, die Youtube Videos so ab? Ich möchte das doch machen und schaffen. Un-be-dingt. Warum funktioniert das nicht?

Was man in dieser Situation nicht machen sollte:

Sich selbst als Versager und Loser hinstellen.  Sich selbst beschimpfen, erniedrigen, demütigen. Sich sagen, dass man ohnehin nichts auf die Reihe bekommt. Keinesfalls meinen, dass die Eltern, der Partner, die Freunde, der Nachbar des Kollegen…Recht hatten. Jeder Einzelne von uns hatte schon solche Situationen. Warum ist das so?

Viele von uns wollten z.B. schon immer ein Buch schreiben, doch die wenigsten machen dies. Warum?

Und nein, die Aussage – ich habe keine Zeit dafür – gilt nicht. Dies ist nur eine Ausrede. Und nicht nur in Zeiten wie diesen. Was sind Zeitenfresser? Serien im TV, nur schnell mal einen Blick auf FB (was sich dann über Stunden hinziehen kann), dasselbe auf YT (aber die Katzenvideos sind doch so lustig), die Wäsche, das Geschirr, der Haushalt sollte auch noch gemacht werden, und oh, ist nicht schon wieder bald Zeit, Essen zu machen, apropos Essen – man könnte doch schon eine Kleinigkeit… und so geht es den ganzen Tag. Und den nächsten. Und den übernächsten auch. Wochen, Monate, Jahre. Und irgendwann kommt der Seufzer – ach ja, damals, da hatte ich noch Träume. Leider wurde ja nichts draus..seufz, seufz, seufz.

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Auch sehr viele Schüler haben dieses Problem. Zu verführerisch ist der schnelle Klick auf Facebook, Insta, Twitter und Co.

Tröste dich. So geht es sehr vielen Menschen. Du bist damit nicht alleine. Ist das wirklich ein Trost? Vielleicht zu einem kleinen Teil. Doch dein Leben lebst ja du. Und wäre es nicht schade, wenn du dein Potenzial nicht nutzt? Also, ich finde schon.

Was hast du zu verlieren? Zeit? Nun, Katzenvideos anzusehen ist meiner Meinung nach nun auch nicht sooo hilfreich, um sich selbst zu verwirklichen. Oder die Fenster zum 10. Mal zu putzen, den Boden zum x. Mal zu wischen. Und selbst wenn! es mal nicht so sauber ist, dass man vom Boden essen könnte, was solls? Ist es wirklich so wichtig? Für wen? Für dich? Oder eher für die Nachbarin, wenn sie zu Besuch kommt, und was sie von einem denken könnte?

Lebe dein Leben!

Wenn nicht jetzt, wann dann? Verstehe, dann, wenn du mal Zeit hast. In der Pension oder so. Falls du sie erlebst. Und es dir gesundheitlich gut geht. Oder möchtest du es nicht doch schon ein klein wenig früher angehen? In der Pension kannst du ja noch immer weitermachen. Oder etwas völlig anderes beginnen.

Eines der Dinge, welche Menschen am Sterbebett bereuten, war, dass sie zu wenig riskierten. Zu lange warteten. Es nicht versucht hatten! Das ist der große Punkt! Selbst wenn man scheiterte, so hatte man es dennoch versucht und konnte ruhigen Gewissens sagen, es war ein Versuch wert. Es war dann doch nicht so, wie erwartet, dennoch hatte ich es probiert. (In wieweit und wie lange man dieses Vorhaben dann weiter versucht, bis man eben Erfolg hat, ist ein anderes Thema.)

Und viele Menschen wollen ja auch keinen Erfolg mit ihrem gewünschten Vorhaben haben. Sie wollen, um beim Beispiel Buch zu bleiben, einfach mal nur ein Buch veröffentlicht haben. Oder ein Buch geschrieben haben.

Stelle dir folgende Fragen und beachte die einzelnen Schritte.

  • Warum möchte ich das? Aus eigenem Antrieb oder ist es ein Impuls von Außen? Bei letzterem funktioniert es leider nicht auf Dauer. Es sollte der ureigenste Wunsch sein.

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Schnipsl dir deinen Tag

Feiertage, Sonntage oder auch gerade in Zeiten wie diesen, kann es enorm hilfreich sein, wenn man den Tag mit einem besonderen Vorsatz beginnt. Toll wäre es natürlich, wenn man es jeden Tag umsetzen könnte.

Schneide oder reiße einige Streifen Papier ab und schreibe folgende Sätze auf die Schnipsel. Pro Schnipsel immer ein Satz.

  • Wem kann ich heute eine Freude machen?
  • Wofür bin ich heute besonders dankbar?
  • Womit kann ich mir heute eine besondere Freude bereiten?
  • Wenn ich könnte, wie ich wollte, was würde ich heute machen?
  • Was kann ich heute tun, was ich schon immer angehen wollte?
  • Welche Charaktereigenschaft möchte ich heute leben?

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Falte oder zerknülle nun die Papierschnipsel und wirf sie in eine Schale (oder in einen Hut 😀 ) und ziehe dir täglich, am frühen Tag, eine Frage.

Du lebst den Tag nun in einem völlig anderen Bewusstsein.

Was hältst du von dieser Idee? Und hast du noch andere Anregungen? Würde mich über weitere Tipps sehr freuen!

Reflektiere dein Leben

Nicht nur, doch gerade zum Jahreswechsel bietet sich eine Reflexion über das eigene Tun, das eigene Leben, das eigene Selbst, wunderbar an.

Und damit meine ich nun nicht, dass du das Leben genießen sollst – das natürlich auch, die Momente bewusst wahrnehmen, doch was ich hier meine, ist, dass du, wenn du dich Folgendes fragst, du dich hinsetzt und darüber nachdenkst. Vielleicht auch Papier und Stift nimmst und dir konkret darüber Gedanken machst, wie es weitergehen soll.

Weißt du gerade nicht weiter? Oder hast du das Gefühl auf der Stelle zu treten? Möchtest du mehr? Denkst du dir, – soll das schon alles gewesen sein? Bist du unzufrieden oder gar unglücklich in deinem Leben? Wenn es nicht extra offensichtlich ist so stelle dir folgende Fragen:

1 | Was möchte ich wirklich? Was tut mir gut? Würde ich anders leben, anders handeln, wenn ich nicht scheitern könnte?

2 | Was hat mich von meinen Wunschzielen abgehalten? Habe ich so stark gezweifelt? Woran? An mich? Was kann ich dagegen tun?

3 | Was würde passieren, wenn ich meinen Zielen nun aktiv folgen würde?

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Wie sind eure Ansichten dazu? Habt ihr bereits Erfahrungen damit gemacht oder seid ihr gerade dabei?

 

 

6 Fragen, die deine persönliche Situation verändern können

Hast du das Gefühl, dass dir etwas in deinem Leben fehlt oder bist du gar unglücklich? Hier einige Fragen, welche du dir stellen solltest. Sie helfen dir alles ein wenig klarer zu sehen und um die Gedanken zu ordnen. Nicht selten kann man es gar nicht definieren, was einem nicht passt oder was man gerne anders haben möchte. Man weiß zwar schon im Groben, was einem nicht gefällt, doch um nur zu jammern, wie schlecht doch die Welt und wie böse die Menschen sind, ist die Zeit zu schade. Vor allem, wenn keine Veränderung erfolgt.

Ich?? soll mich ändern? Wenn die anderen Menschen unfair, ungerecht, hinterrücks, berechnend und und und …sind?

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Nun – die andere Person kann man nicht wirklich ändern. Stelle dir also folgende Fragen, um Klarheit in DEIN Leben zu bringen. Es ist doch schlussendlich irrelevant, wie man sein Leben lebt – es muss DIR gefallen. DU bist derjenige, der strahlend lächelnd durch die Welt geht – oder eben auch nicht. Und natürlich gibt es immer Momente, Situationen, Menschen – die einen runter ziehen – doch die Grundsubstanz des eigenen Lebens sollte ja positiv (oder zumindest neutral 😉 ) sein und nicht nur pessimistisch, so dass man jammernd und kritisierend durchs Leben wandelt. Stell dich der Herausforderung und versuche dein Leben zu leben, wie du es dir wirklich wünscht.

Es ist eine Umstellung und da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, kann es auch ein wenig dauern, doch es ist nicht unmöglich und früher oder später führst du das Leben, das dich tatsächlich glücklich macht. Ich muss zugeben, dass es auch bei mir noch nicht 100 pro der Fall ist, aber ich arbeite daran – zulange hatte ich ..nein, nicht falsch gelebt, sondert einfach nur existiert – da man das nicht Leben nennen konnte. Entscheidungen anderen überlassen, gesellschaftliche Verpflichtungen annehmen, Ja sagen, wenn man Nein meint und vieles mehr. Nicht umsonst wurde ich nun mit Burnout „gesegnet“. Zeit für mich zum Nachdenken, aber vor allem, um das Gedachte und neue Ideen dann auch umzusetzen. Wie sagt mein Sohn immer: „Ideen hat jeder.“ Es kommt immer darauf an, was man daraus macht. Und wenn ich heute an den See fahren möchte, so tue ich das und wenn es morgen das Meer ist, so mache ich das und wenn ich noch nicht sicher weiß, ob ich eine Einladung annehme oder nicht, lass ich mich vom Gefühl und meiner Tagesstimmung leiten- So einfach ist das- Und ja – es ist wirklich so einfach. Glaubst du nicht? Schon probiert? Was kann passieren? …jetzt gehst du in Gedanken sämtliche Szenarien durch, was alles schiefgehen kann 😉 doch was kann wirklich geschehen? Hört die Welt auf sich zu drehen? Denke, eher nicht. Was passieren kann ist, dass du deine Komfortzone verlässt und neue Abenteuer bestehst. Denn was ist das Leben anderes als ein Abenteuer, wo du an der Liane im Dschungel hängst und diese jeden Moment reißen kann.

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Frage: Wenn du einen Partner hast: Wachst du gerne neben ihm auf? Warum? Warum nicht? Ist er der Mensch, neben dem du aufwachen willst?

Wenn ein potenzieller Partner in Aussicht ist: Würdest du gerne täglich neben ihm aufwachen? Warum? Warum nicht?

Wenn du keinen Partner hast: Neben welcher Person würdest du aufwachen wollen? Wie sollte sie sein? Was ginge überhaupt nicht? Oder wärst du gerne alleine am Morgen? Täglich oder nur ab und zu?

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Wie viele Zentimeter Leben hast du noch?

Die statistische Lebenserwartung liegt in Österreich aktuell bei Männern bei 79 Jahren und bei Frauen bei 84 Jahren, plus-minus (kleiner Hinweis am Rande, in Wien soll es sich bei beiden Geschlechtern um ein Jahr verringern- Gründe waren keine explizit angegeben).

Ganz genauer Durchschnitt von Männern und Frauen beträgt 80,89 Jahren (Stand 2016) in Österreich. In Deutschland 80,64 (ebenfalls Stand 2016). Die Zahl erhöht sich jedes Jahr, da wir Jahr für Jahr älter werden..also, statistisch gesehen.

Gut, wir werden also, mit etwas Glück, 80 Jahre alt. Was bedeutet das nun für dich, dein Leben?

Wie alt bis du jetzt? Wie viel bleibt dir noch? Ich weiß, das ist ein Thema, worüber vielleicht nicht viele Menschen sprechen möchten. Man verdrängt es gerne, schiebt es beiseite. Ja, jeder weiß, dass man irgendwann mal sterben muss. Irgendwann einmal…

Jeder Mensch weiß dies, dennoch ist es den wenigsten Menschen bewusst, dass sie tatsächlich sterblich sind und es jeden jeden Moment dahinraffen könnte. Doch bleiben wir bei der Statistik.

Nimm dir jetzt bitte ein Metermaß oder wenn du keines zur Hand hast, ein Lineal und messe 80 cm ab. Markiere die Null und die 80. Am eindrucksvollsten ist es, wenn man einen Streifen ausschneidet. Nun markiere dein aktuelles Alter und schneide es an diesem Punkt ab. Siehe dir nun den verbleibenden Rest an. Wie viel bleibt dir noch? Statistisch gesehen? Natürlich kannst du auch um einiges älter werden, etwas, was ich jedem Menschen von Herzen wünsche, dennoch wird es doch einmal den Zeitpunkt geben, wo wir alle einmal gehen müssen.

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