3 Tipps um sofort negative Gedanken zu stoppen

Nicht nur in Zeiten wie diesen treten vermehrt negative Gedanken auf. Kurz und knackig. Genauso liebe ich es. Ich brauche keine stundenlangen Vorträge, Online Sessions, Workshops dazu – diese haben natürlich auch alle ihre Berechtigung, dennoch bevorzuge ich persönlich, wenn es rasch und effektiv geht. Folgende Tipps sollen dir helfen, wenn es brennt und es schnell gehen muss.

1.) Sobald du dir eines negativen Gedanken bewusst bist, notiere ihn.

Schapp dir einen Block und Stift und schreibe dir deinen negativen Gedanken, der dich in diesem Moment beschäftigt, auf. Dein Kopf wird klarer, es wird leichter, als ob eine Last von den Schultern genommen werden würde, obwohl sich an der Situation an sich nun nicht das Geringste geändert hat, geht es dir sofort etwas besser.

2.) Konzentriere dich auf deinen Atem.

Man kann nicht gleichzeitig an etwas Negatives denken und sich währenddessen auf etwas anderes konzentrieren. Wie atmest du? Versuche nicht deinen Atem zu beeinflussen, sondern beobachte ihn einfach. Beginnend und endend mit einem tiefen Ein- und Ausatmen. Entspannt und beruhigt innerhalb von wenigen Momenten.

3.) Entscheide selbst über deine Gefühle.

Du allein entscheidest, wie du dich fühlst. Ob du dich freust oder ärgerst oder eine Wut auf jemanden oder etwas hast, du entscheidest. Wenn du dich auch unbewusst dafür entschieden hast, aufgrund deiner bisherigen Erfahrungen, deiner Glaubenssätze und deinem Aufwachsen in der Kindheit, so hast du dennoch die uneingeschränkte Möglichkeit, dich bewusst für eine bestimmte Reaktion zu entscheiden. Leicht? Nein. Machbar? Definitiv!

Trage die Verantwortung für dein Leben und deine Gefühle. Ärgert man sich permanent tut dies auch dem Körper nicht gut und mit der Zeit können sich dadurch auch Krankheiten manifestieren. Braucht kein Mensch, daher, entscheide dich bewusst für ein anderes Gedankenbild. Und auch wenn es nicht immer auf Anhieb klappt, so wird es doch durch stetige Bewusstmachung besser und besser, heißt, es geht dir dadurch besser und besser.

Zusatztipp:

Dreht sich dein Gedankenkarussell ohne Ende und du weißt nicht, wie du es beenden sollst – schlage mit der Hand auf den Tisch und rufe Stopp! Wiederhole es so oft wie nötig! Danach versuche dich an etwas Schönes zu erinnern. Einen wundervollen Moment, den du einmal erlebt hast. Je öfter du dies machst, umso rascher wird das Gedankenbild verändert. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass dies sehr effektiv ist.

Falls du auch einen Beitrag mit Tipps auf längere Sicht zum Stopp von negativem Denken lesen möchtest, schreibe es mir bitte in den Kommentaren. Ich würde mich auch freuen, wenn du mir deine Erfahrungen zum Gedankenkarusselstopp oder zu den anderen Tipps hinterlässt.

6 Fragen, die deine persönliche Situation verändern können

Hast du das Gefühl, dass dir etwas in deinem Leben fehlt oder bist du gar unglücklich? Hier einige Fragen, welche du dir stellen solltest. Sie helfen dir alles ein wenig klarer zu sehen und um die Gedanken zu ordnen. Nicht selten kann man es gar nicht definieren, was einem nicht passt oder was man gerne anders haben möchte. Man weiß zwar schon im Groben, was einem nicht gefällt, doch um nur zu jammern, wie schlecht doch die Welt und wie böse die Menschen sind, ist die Zeit zu schade. Vor allem, wenn keine Veränderung erfolgt.

Ich?? soll mich ändern? Wenn die anderen Menschen unfair, ungerecht, hinterrücks, berechnend und und und …sind?

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Nun – die andere Person kann man nicht wirklich ändern. Stelle dir also folgende Fragen, um Klarheit in DEIN Leben zu bringen. Es ist doch schlussendlich irrelevant, wie man sein Leben lebt – es muss DIR gefallen. DU bist derjenige, der strahlend lächelnd durch die Welt geht – oder eben auch nicht. Und natürlich gibt es immer Momente, Situationen, Menschen – die einen runter ziehen – doch die Grundsubstanz des eigenen Lebens sollte ja positiv (oder zumindest neutral 😉 ) sein und nicht nur pessimistisch, so dass man jammernd und kritisierend durchs Leben wandelt. Stell dich der Herausforderung und versuche dein Leben zu leben, wie du es dir wirklich wünscht.

Es ist eine Umstellung und da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, kann es auch ein wenig dauern, doch es ist nicht unmöglich und früher oder später führst du das Leben, das dich tatsächlich glücklich macht. Ich muss zugeben, dass es auch bei mir noch nicht 100 pro der Fall ist, aber ich arbeite daran – zulange hatte ich ..nein, nicht falsch gelebt, sondert einfach nur existiert – da man das nicht Leben nennen konnte. Entscheidungen anderen überlassen, gesellschaftliche Verpflichtungen annehmen, Ja sagen, wenn man Nein meint und vieles mehr. Nicht umsonst wurde ich nun mit Burnout „gesegnet“. Zeit für mich zum Nachdenken, aber vor allem, um das Gedachte und neue Ideen dann auch umzusetzen. Wie sagt mein Sohn immer: „Ideen hat jeder.“ Es kommt immer darauf an, was man daraus macht. Und wenn ich heute an den See fahren möchte, so tue ich das und wenn es morgen das Meer ist, so mache ich das und wenn ich noch nicht sicher weiß, ob ich eine Einladung annehme oder nicht, lass ich mich vom Gefühl und meiner Tagesstimmung leiten- So einfach ist das- Und ja – es ist wirklich so einfach. Glaubst du nicht? Schon probiert? Was kann passieren? …jetzt gehst du in Gedanken sämtliche Szenarien durch, was alles schiefgehen kann 😉 doch was kann wirklich geschehen? Hört die Welt auf sich zu drehen? Denke, eher nicht. Was passieren kann ist, dass du deine Komfortzone verlässt und neue Abenteuer bestehst. Denn was ist das Leben anderes als ein Abenteuer, wo du an der Liane im Dschungel hängst und diese jeden Moment reißen kann.

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Frage: Wenn du einen Partner hast: Wachst du gerne neben ihm auf? Warum? Warum nicht? Ist er der Mensch, neben dem du aufwachen willst?

Wenn ein potenzieller Partner in Aussicht ist: Würdest du gerne täglich neben ihm aufwachen? Warum? Warum nicht?

Wenn du keinen Partner hast: Neben welcher Person würdest du aufwachen wollen? Wie sollte sie sein? Was ginge überhaupt nicht? Oder wärst du gerne alleine am Morgen? Täglich oder nur ab und zu?

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