Blackout – Was tun?

10 Tage ohne Strom und Wasser würden also alleine schon für eine einzige Person einen Vorrat von 20 Litern bedeuten. 

Wieviel ist dir das eigene Leben wert?

Wie wahrscheinlich ist ein Blackout?

Laut dem Bundesheer zu 100 Prozent in den nächsten 5 Jahren. Die Frage ist also nicht, ob, sondern wann.

Doch ein Zeitraum von 5 Jahren verleitet dazu, dass man die Vorbereitungen aufschiebt. 5 Jahre…das ist so weit weg…ja, aber das ist der äußerste Zeitrahmen. Unbestätigten Aussagen zufolge, könnte es bereits im Herbst 2021 der Fall sein. Besser man ist so früh als möglich gerüstet, als zu spät, denn zu spät, bedeutet gar nicht.

Für wie lange soll man vorsorgen?

Wie eingangs erwähnt, sollte man immer für mindestens 10 Tage einen Vorrat zuhause haben. Doch es geht hier ja nicht nur um Lebensmittel, sondern eben auch um die Art des Kochens, der Hygiene, des Lichts, eventuell auch der Wärme, wenn es im Winter passieren sollte. Es soll an die zwei Wochen dauern, wenn es ein ungeplanter Stromausfall ist, bis der Strom wieder hergestellt werden kann. Sollte es sich jedoch um einen geplanten Blackout handeln, aus welchen Gründen auch immer, samt Cyberangriff, so kann man sich auf mindestens 2 – 3 Monate einstellen. Möglich ist auch, dass es länger anhält. Und dafür bräuchte man schon sehr viel Platz für Vorräte.

Denke auch unbedingt an Kerzen, Batterien und Lampen. An Medikamente. Und auch an deine Haustiere (Futter, auch hier auf das Wasser nicht vergessen, Katzenstreu, Zubehör). 

Was machst du, wenn du mal musst? Und es kein Wasser mehr gibt? Anregungen kannst du dir hier von Campingtoiletten holen. 

(Einige Links dazu in der Infobox beim Video)

Lege dir eventuell auch etwas bereit, womit man sich ohne Strom beschäftigen kann. Spiele, Strickzeug, Bücher, etwas zum Malen oder Schreiben. Zumindest für die Anfangszeit des Stromausfalls. 

Es sollte jeder einzelne Haushalt vorgesorgt haben, da dies aber leider nicht der Fall sein wird, kann es deshalb nach einiger Zeit auch zu Plünderungen kommen. Zuerst werden Supermärkte geplündert, danach private Haushalte. 

Wenn man nichts mehr zu essen hat, und weiß, dass die Nachbarin ihre Vorratskammern bis an die Decke aufgefüllt hat, kann es schon sein, dass der Nachbarin ein Besuch abgestattet wird. Mit oder ohne ihrem Einverständnis. Hunger kann Menschen zum Äußersten treiben. Erzähle also bitte nicht jedem, ob, dass und wie viel du daheim gebunkert hast. 

Doch auch wildfremde Menschen können dann versuchen, in dein Zuhause einzudringen, ähnlich einem Bürgerkrieg. Sei gewappnet.

Zusätzlich kannst du einen Rucksack packen, also, vorher, falls du meinst, dass es in deiner Region zu unsicher werden sollte. Einen Notfallrucksack sollte man in der Norm auch immer bereit haben. Es gibt hier verschieden Varianten, je nachdem, wofür man ihn dann braucht.  

Es könnte zum Beispiel jederzeit eine Evakuierung stattfinden, oder es gibt ein Erdbeben, Feuer usw. Dafür sollten die wichtigsten Dokumente geschützt eingepackt sein, Kleidung zum Tauschen, Medikamente, Geld.  Packe den Rucksack so, dass er für dich passend ist. Im Idealfall so, dass er für mehrere Situationen einsetzbar wäre.

Tausche dich ebenfalls schon vorher mit Verwandten und Bekannten aus, zu wem du im Notfall kommen könntest. Die Vernetzung mit anderen Personen, zwecks Informationsaustausch ist enorm wichtig.

Ein weiterer Aspekt ist Geld. Bargeld ist besser, als Geld am Konto, Gold ist besser als Bargeld (was will man kaufen, wenn es nichts zu kaufen gibt). Warum ist Bargeld besser als am Konto? Nun, weil man ohne Strom auch nichts abheben kann. Banken werden geschlossen sein. Besorge dir einige kleine Goldbarren…Kaufpreis, je nach Kurs aktuell zwischen 50 und 70 Euro. oder auch einige Silbermünzen..zum Beispiel um 30,- Euro. Am besten wäre eine Kombination. 

Übrigens, falls du mit dem Auto woanders hinfahren möchtest, solltest du dir im Klaren darüber sein, dass bei einem Stromausfall, auch keine Tankstellen funktionieren. Also, das Auto am besten immer vollgetankt haben. 

Das war nun nur eine kleine Zusammenfassung der wichtigsten Dinge, doch beachtest du all dies, bist du den meisten anderen schon um einiges voraus. Für dein eigenes Wohlergehen. 

Also zu deinem eigenen Schutz – sorge vor und gib auf dich acht. 

14 Gedanken zu “Blackout – Was tun?

  1. Anstatt Fertigkoserven zu kaufen, empfehle ich das Einkochen. Entweder wenn man einen eigenen Garten hat oder aber auch wenn es Gemüse im Angebot gibt. Ist gesünder, keine Chemie dran (also wenn man Bio-Gemüse kauft) und da man in Gläsern einkocht, kein Dosenöffner nötig. Ich habe letztens meine Kammer aufgeräumt und war doch bisl erstaunt, wie viel Essen ich habe. Okay, 40% Tomatensauce (mit und ohne Fleisch, mal mit Zucchini, mal mit Paprika) und 30% saure Gurken, aber hey xD Der Rest sind Fleischbrühen, eingelegtes Gemüse, Pfirsiche und Apfelmus. Bin noch nicht ganz so kreativ und leider sehr mäkelig.

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    • Danke für den tollen Kommi. Ist doch schon sehr, sehr gut und diese Ausbeute war nun, ohne, dass extra vorgesorgt wurde, wie ich nun annehme. Ja, Einkochen, wer kann, kann nun auch nicht jeder- obwohl sich natürlich alles erlernen lässt- stimmt, dann würde man auch keinen Dosenöffner benötigen 🙂 40 % Tomatensauce- ja, toll! Gurken ebenso, bevor man gar nichts mehr hat- kann das zum Überleben sichern. Wer hat, der hat. Der, der mehr oder etwas hat, ist klar im Vorteil. glg

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