Glücklich werden oder unglücklich bleiben?

Welches Kästchen würdest du in diesem Moment ankreuzen? Wenn es unglücklich ist, warum ist das so?

Heute wollte ich eigentlich direkt einen Beitrag schreiben, zum Thema – Glücklich werden, doch die folgenden Zeilen brannten mir auf der Seele. Natürlich ist es auch zum Thema gehörend, jedoch mit einer kleinen zusätzlichen Anregung. 

Wenige von uns können voller Überzeugung sagen, dass sie glücklich sind. Auch wenn es nicht die Extreme ist, dass man in einer spektakulären oder extremen Ausnahmesituation steckt, so ist es doch so, dass es oft in einem Bereich zwickt und zwackt. Wir kennen alle jemanden (oder sind selbst in einer solchen Lage), wo man sich denkt, warum ändert er/sie es nicht?

Menschen, denen es im Beruf nicht gut geht und sie jeden Tag widerwillig und oft auch schon mit körperlichen Beschwerden zur Arbeit gehen? Menschen, die sich in der Partnerschaft nichts mehr zu sagen haben. Und bleiben. Warum? Meist aus Bequemlichkeit, Unsicherheit, vermeintlichen Sicherheitsbedürfnis. Aus Angst vor Neuem, Angst vor Veränderung. Und das ist auch nachvollziehbar. Menschen sind nun einmal Gewohnheitstiere. Doch ist man unzufrieden, wird man unglücklich und es schlägt auf Dauer auf die Psyche. So sehr, dass man Depressionen bekommen kann, körperliche Krankheiten. Nicht selten sucht man seine Zuflucht auch in Süchten. Alkohol der tröstet, Medikamente, die beruhigen, Einkaufen, das entspannt, Internet, welches ablenkt. Egal was, Hauptsache nicht an das eigene Leben denken.

Viele möchten auch zuerst einen anderen Job haben, einen anderen Partner, bevor sie sich vom jetzigen trennen. Eine Möglichkeit, vielleicht aber nicht immer machbar. Wobei beim Job sicher leichter umsetzbar, als in der Beziehung. Zudem würde ich es dem Partner gegenüber nicht wirklich als fair empfinden.

Es muss auch nicht immer etwas Konkretes sein. Oft hat man einfach das Gefühl, dass etwas fehlt. Der berühmte Satz – soll das wirklich alles gewesen sein in meinem Leben? – kommt nicht von ungefähr.

4 Gedanken zu “Glücklich werden oder unglücklich bleiben?

  1. Hast du Psychologie studiert? Manche studieren Philosophie und sind doch keine Philosophen. Du bist Psychologin und nebenbei Mutmacherin. Dazu muss man nicht studiert haben, nur über Empathie und Mitgefühl verfügen.

    Ich bin ja eigentlich gegen die selbsternannten Coaches und Besserwisser im Internet, die damit ihr Geld verdienen wollen. Endlich einmal ein Blog, der nur schenkt und vor allem Vernunft und Glück schenkt.

    Erkrankungen wie Krebs kommen oft dadurch zustande, dass man sein Leben nicht kompatibel zu seiner Seele lebt. Du wirst nie mehr an Krebs erkranken, weil du deinen wahren Weg erkannt hast.

    Ich sende dir Mut und Kraft und Glück,

    Sven 🙂

    Gefällt 1 Person

    • Danke dir lieber Sven, für die tollen Worte. Nein, keine Psychologin (auch wenn ich das damals immer studieren wollte…- anno dazu mal..). Nur schon einiges erlebt, in vielen Bereichen und mich interessiert auch sehr vieles. Und ich hoffe, dass du recht hast, – ganz habe ich meinen Weg noch nicht für mich gefunden, doch zumindest die Richtung stimmt nun schon mal…im groben… an den „Feinheiten“ arbeite ich noch – auch schon ein Weilchen, da ja eine Scannerin und eine HSP noch dazu (viele Interessen, sehr sensibel) – „1000 Interessen“ 😊 Vielen lieben Dank! 🙏🌹 Glg Myriala

      Gefällt 1 Person

      • Man muss sich natürlich für bestimmte Interessen entscheiden, damit man nicht überlastet wird. Ich hab damals das Fotografieren aufgegeben, um mehr Zeit fürs Schreiben zu haben. Die Lebenszeit ist begrenzt und lieber weniger Dinge in Angriff nehmen und dafür intensiver. Aber ich weiß nicht, ob man das realisieren kann, wenn man sich als Scannerin erkannt hat.

        Du bleibst gesund, versprochen? Dann ist alles möglich. LG Sven ❤

        Gefällt 1 Person

        • ja das ist ja mein Dilemma, zu entscheiden, was man nicht mehr tun möchte, sehr schwierig und möchte ich nicht, zudem immer natürlich der Druck, dass die Zeit eben begrenzt ist – jeder Tag hat zu wenig Stunden – bin am Aussortieren, aber…nun ja… und es ist ja auch alles sehr zeitintensiv – zumindest fielen schon einige weg – immerhin 🙂 – du hast mich mit deinen Worten nun beinahe zu Tränen gerührt – Danke 🙏 Versprochen lieber Sven 🍀🌹 Glg Myriala

          Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s